Sifu Aydin Kiyici Meister Aydin Kiyici, Leiter der German Ving Tsun Kung Fu Federation, wurde 1952 in der Türkei geboren.Als 12-jähriger begann er mit Kampfsport. Zuerst trainierte er Judo und dann
die Koreanische Kampfkunst Taekwondo. Er erreichte den 3.Dan. In seiner Kampfsportlaufbahn nahm er mehrere Jahre an Wettkämpfen in seinem Heimatland und in den Mittelmeerländern teil. Sifu Aydin Kiyici beschäftigte sich auch mit
Chinesischen Kampfkünsten. Stets war er auf der Suche eine effektive Kampfkunst zu entdecken.1974, als 22 jähriger, kam er nach Berlin um zu studieren.Während seines Studium trainierte er weiter und unterrichtete nebenbei kleine
Gruppen um Geld zu verdienen. Ende der 80er Jahre lernte er bei einem Wing Tsun Seminar seinen 1. Sifu K. R. Kernspecht kennen. Was er die ganze Zeit gesucht hatte, fand er mit Begeisterung beim Wing Tsun Training. Durch viel
Unterstützung seiner Ausbilder, den eigenen Fleiß und Ehrgeiz erreichte er schon nach 3 Jahren seinen 1. Lehrergrad in WT-System und machte seine 1. Schule auf. Es folgten später 3 weitere Schulen.Sifu Aydin Kiyici`s Wissbegierde
war jedoch immer noch nicht gesättigt. Er baute Ving Tsun Kontakte nach Holland, Belgien, Schweiz, England und Hong Kong auf und lernte verschiedene Sifu`s kennen und mit denen er trainierte. Von ihm durchgeführte Seminare
fanden in Polen, Tschechien und in der Türkei statt. Ende 1995 lernte er Großmeister Victor Kan Wah Chit kennen und wurde sein Privatschüler. Im selben Jahr gründete er mit seinem besten Freund Sifu Detlef Koch die German Ving Tsun
Kung Fu Federation. Sifu Aydin Kiyici schaffte es in kurzer Zeit viele Ving Tsun Freunde zugewinnen. Es wurden mehrere Seminare durchgeführt und Einladungen nach Berlin folgten u. a. Großmeister Victor Kan, Sifu Samuel Kwok, Sifu
Jimmy Jemirifo, Sifu Randy Williams. Seit Anfang 1997 leidet Sifu Aydin Kiyici an einer unheilbaren Rückenmarkerkrankung, welche in einigen Jahren im Rollstuhl enden soll. Seine Ärzte sehen keine Heilungschancen mehr, aber er hat
den Mut nicht verloren und sich nicht aufgegeben. Seine Familie, seine Ving Tsun Freunde und seine Schüler geben ihm Stärke und geistige Unterstützung. Durch regelmäßiges Qi Gong und Ving Tsun Training lernte Sifu Kiyici seinen
Körper besser kennen. Er kämpft nicht gegen seine Krankheit, er akzeptiert sie und lässt sie in Ruhe. Er hat für sich erkannt, das hinter der Kampfkunst Ving Tsun nicht nur Selbstverteidigung, sondern auch eine Gesundheitslehre
stehen kann.
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