Taekwondo

Taekwondo entwickelte sich in Korea, seine Wurzeln reichen 2000 Jahre zurück.

Der Name Taekwondo gliedert sich in folgende Wortteile: „Tae“ = Fuß, Kwon = „Hand“ und „Do“ der Weg. Taekwondo stellt eine intensive und umfassende Körperschulung dar.

Durch die 1973 erfolgte Gründung der World Taekwondo Federation ( WTF ) zum internationalen Wettkampfsport und ab dem Jahre 2000 bei den Olympischen-Spielen vertreten.

Das Ausbildungsprogramm beinhaltet die Selbstverteidigung ,,Hosinsul“, die im Ernstfall sehr wirksam ist. Zu Trainingszwecken gibt es den Einschrittkampf ( llbo-taeryon ), den Zweischrittkampf ( Ibo-taeryon ), den Dreischrittkampf ( Sambo-taeryon ) und das Sparring ( Matsoki ). Sowie die Haupt-Wettkampfdisziplinen: Formen ( Poomse ) und Freikampf ( Kerugy ).

Bei Prüfungen werden neben der Vorführung von Schrittkämpfen, Selbstverteidigungsituationen, Formen und Freikämpfen auch Bruchtestest-Demonstrationen ( Kaek-pa ) verlangt.

Bei Wettkämpfen wird mit voller Schutzausrüstung gekämpft. Die Ausrüstung besteht aus Fuß-, Hand-, Kopf-, Brust-, Tief- und Zahnschutz. Die Kampfzeit beträgt 3 Runden a 3 Minuten, mit Pausen von je einer Minute zwischen den Runden.

Im Taekwondo-Vollkontakt wird mit voller Kraft getreten bzw. geschlagen. Faustschläge dürfen nur auf die Kampfweste treffen. Fußtritte dürfen zur Kampfweste und zum Kopf ausgeführt werden. Das Halten und Werfen des Gegners ist untersagt.

Die Kämpfer werden in 8 Gewichtsklassen eingeteilt. Der Sieg kann durch KO. Oder Punktsieg erlangt werden.