Hapkido

Im Hapkido Bereich kann man es am besten wie folgt beschreiben:
Hapkido ist eine Mischung aus Ju Jutsu, Taekwondo, Judo und Aikido und ist durch seine effektiven Selbstverteidigungstechniken berühmt geworden. Es entstand wie folgt:

Die beiden Großmeister Choi Yong- Sul und Ji Han Jae haben Hapkido zu dem gemacht, wie wir es heute kennen.

Wer genau der Begründer des Hapkido ist, kann auf grund der unterschiedlichen Erzählungen und vielfältigen Aussagen nicht genau festgestellt werden. Entscheidend ist jedoch, dass Beide zur Entwicklung
beigetragen haben und daher könnte man auch Beide als die Begründer des Hapkido bezeichnen.

Am 20. Juli 1904 wurde Choi Yong Sul in einem Dorf namens Yong Dong in der koreanischen Provinz Chung Buk geboren. Korea war zu dieser Zeit von Japan besetzt. Es heißt, dass ein japanischer Süßwarenhändler mit dem Namen Morimoto Choi Yong Sul entführte und ihn im Alter von 8 Jahren als Adoptivsohn mit nach Japan nahm. Choi wehrte sich gegen diese Adoption und so überließ Morimoto ihm seinem Schicksal.

In Osaka verdiente er sein Brot durch betteln. Von der Polizei aufgegriffen kam Choi in einen buddhistischen Tempel in Kyoto zu einemMönch namens Kintaro Wadanabi. Hier lebte er ca. 2 Jahre. Die Sprache und das nicht leichte Leben in Japan brachten Choi viele Probleme. Der Mönch entschloss sich, Choi zu seinem freund Sokaku Takeda (1859 - 1943) zu geben. Takeda war das Oberhaupt des Daito Ryo Aikijujutsu. Bei Takeda lebte und trainierte er 30 Jahre lang. Er studierte das Daito Ryu Aikijujutsu. Daito Ryu Aikijujutsu ist eine sanfte Kunst mit runden Bewegungen und gilt auch als der Vorläufer des Aikido, zumal bekannt ist, dass Meister Morihei Uyeshiba (1883 - 1969) auch dieses System beherrschte.

Nach dem zweiten Weltkrieg siedelte Choi in Taegu (Korea) an. Taegu lag in der Provinz Kyung Buk.

Im Februar 1948 musste Choi im Kampf seinen Platz in einer Warteschlange behaupten. Diesen Kampf beendete er erfolgreich und mit einer erstaunlichen Leichtigkeit. Hierbei wurde er von dem Sohn eines Brauereibesitzers, Suh Bok Sup, beobachtet. Suh besaß den I. Dan im Judo, erkannte das Choi ein Meister einer effektiven Kampfkunst war und bat darum ihn zu unterrichten. Das Suh Bok Sup den I. Dan im Judo besaß, wirkte sich bestimmt auch auf die Entwicklung des Hapkido aus. Denkt man nur an die Verteidigung gegen Fassen am Handgelenk, Kragen und Judowürfe.

Choi veränderte den Namen seiner Kampfkunst, so nannte er sie zu Anfang Yawara danach Yu Sul (Weiche Kunst), Yu Kwon Sul (Weiche Faust Kunst) und Hapki Yu Kwon Sul (Harmonie mit Ki Weiche Faust Kunst). Choi wurde Sicherheitschef von Suh Bok Sup Vater, der Kongressabgeordneter war.

Im Februar 1951 eröffneten Choi und Suh gemeinsam einen Dojang mit demNamen Korean Yu Kwan Sool Hap Ki Dojang. 1958 sollen sie dann den Namen in Hapkido geändert haben.

Die alten Tae Kyon Meister hatten sich inzwischen zusammen getan, ein einheitliches System geschaffen und es Taekwon Do genannt. Nach dem Erfolg dieser Maßnahme übte die Regierung einen verstärkten Druck auf die Hapkido Sportler aus, und so wurde 1963 unter dem Vorsitz von Choi der koreanische Kido Verband gegründet. 1982 reiste Choi Yong Sul in die USA, mit dem Ziel, alle Hapkidoka zu einen. Dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung. Choi Yong Sul starb 1986 im Alter von 82 Jahren und wurde in Taegu beerdigt.

Ji Han Jae (10. Dan) wurde 1936 in Andong, Südkorea, geboren. Mit 13 Jahren zog seine Familie nach Taegu um. Meister Choi Yong Sul eröffnete dort nach dem Ende des Korea- Krieges eine Kampfkunstschule. Ji trainierte ca. 3 Jahre im Korean Yu Kwan Sool Hap Ki Dojang bei Meister Choi.

Er kehrte in seine Geburtsstadt zurück, und erweiterte dort im Tempel von Andong seine Fähigkeiten und sein Wissen, unter der Leitung des Mönches Lee, über die koreanischen Kampfkünste. Er erlernte Techniken des Taekyrion (Fußtechniken) und Moo Gui Sul (kor. Waffen). Besonders im Chang Bong (Langstock) und im Dan Jang (Stock), typische Waffen der Mönche. Von der Nonne Karma erlernte er "Dan Jan Sul" (Atemtechnik) und "Son Do Sul" (Meditationstechnik).

Seine erste Schule in Andong nannte Ji An Moo Kwan. Er unterrichtete seine Schüler (u.a. Yu Yong Woo, Oh Se Lin und Kwon Tae Man) im Yu Kwon Sul. Später ging Ji nach Seoul wo er seine zweite und wichtigste Schule eröffnete. Er nannte sie Sung Moo Kwan. Hier vervollkommnet er die Lehren seiner Lehrer Choi und Lee.

Seine wichtigsten Schüler waren zu jener Zeit Hwang Dok Kyu, Bong So Han, Choi Sea Oh, Myung Jae Nam, Kwang Shik Muyng, Kwan Jong Soo, Kim Yong Jin, Kim Yong Whan, Hwang In Sik und viele andere.

Im Jahre 1959 entschloss sich Ji den Namen seiner Kunst von Hapki Yu Kwan Sul in Hapkido zu ändern. 1962 wurde Ji Han Jae als Chefausbilder der Präsidentengarde berufen. Diesen Posten füllte er über 19 Jahre aus.

Am 2. September 1963 gründete Ji zusammen mit Choi Young Sul die "Korea Kido Assoziation". Ziel war es die Lehre und die Prüfungsvoraussetzungen für die Schwarzgurte zu standardisieren. Ji überließ seinem Meister Choi Yon Sul den Vorsitz der Organisation. Choi ernannte aber Kim Yung (seine recht Hand) zum Generalsekretär der Organisation und nicht Ji.

Wegen diverser Unstimmigkeiten verließ Ji die Organisation und gründete 1965 die "Korea Hapkido Assoziation". Die Mehrzahl seiner Mitglieder stammten aus der Sung Moo Kwan- Schule. Die 70er Jahre waren das goldene Zeitalter der "Eastern" (der Kung Fu-Filme). Das Hapkido nahm großen Einfluss auf dieses Genre. Ji choreographierte z.B. die Kampfszenen in "Billy Jack", einem der besten Filme des Jahres 1971. Kinostars wie Samo Hung, Angela Mao Ying und auch Bruce Lee unterrichtete Ji Han Jae im Hapkido.

Die Schulen spalteten sich und es entstanden verschiedene Abzweigungen wie z.B. das "Han Ki Do" von Myung.

Ji Han Jae ging später nach Monterrey (Kalifornien). Dort traf er seine beiden Schüler Bom So Han und Kwang Shik Myung, gründete dort den Dojunim Ji Han Jae und 1984 die "Korea Sin Moo Hapkido Assoziation". Sin Moo Hapkido bedeutet "mentales Hapkido" und bezieht seine Prinzipien aus dem Zen, dem Buddhismus und dem Konfuzianismus. Sin Moo Hapkido steht für die Vereinigung von Seele, Geist und Körper. Durch diese Vereinigung kann die Entwicklung des "Ki" besser vorangetrieben werden. Wird nur ein Teil ausgebildet, so entsteht ein Ungleichgewicht, das nicht wünschenswert ist.

Im Jahre 1964 wurde Hapkido erstmals durch koreanische Bergleute nach Deutschland gebracht. Unter ihnen befanden sich Meister wie Park In- Suk und Kim Sou- Bong.

Als erste Deutsche trainierten Klaus Stöckner und Karl Heinz Kickuth diese neue Kampfkunst. Trotz der damals recht primitiven Trainingsbedingungen kristallisierte sich diese neue Kampfkunst schon schnell als ein perfektes Selbstverteidigungssystem heraus. K. Stöckner legte als erster seine Prüfung zum 1. Dan ab. Ihm folgte dann 1967 K.H. Kickuth.

Nachdem sich K. Stöckner aus dem Hapkido zurückgezogen hatte, oblag es Meister Kickuth, diese Mudo- Sportart weiterhin zu betreiben und zu verbreiten.

Im Mai 1970 hielt K.H. Kickuth die erste Dan- Prüfung ab. Unter den Prüflingen befanden sich Detlef Klos und Werner Bakalortz, die damals ihren 1. Dan bestanden.

Der erste Sportverein (die Koreaner lehrten in sogenannten "Schulen") in NRW, der Hapkido vermittelte, wurde am 6. März 1967 in Beckum eröffnet. Die damaligen Hapkido- Lehrer waren Karl- Heinz Kickuth und Werner Backerlorz. Karl- Heinz Kickuth lernte alle seine Techniken von den koreanischen Meistern und legte auch bei diesen seine Prüfungen ab.

Anfang 1970 eröffnete K. H. Kickuth beim TuS Eichengrün Kamen einen neuen Hapkido- Verein. Er wollte ein einheitliches Prüfungssystem für NRW schaffen, da die koreanischen Meister sich nicht einigen konnten. 1973 war es dann auch soweit.

Nach einer Reduzierung der fast 280 Techniken zum 1. Dan auf 157 wurde Hapkido 1975 als Sektion dem Nordrhein-westfälischen- Judo Verband (NWJV) angegliedert, zu deren Leiter Helmut Hupertz gewählt wurde.

Mit der Umstellung der Budo- Verbände wurde im September 1981 der Nordrhein-westfälische- Hapkido Verband (NWHV) gegründet. W. Bakalortz übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. Mitglied im NWHV kann jeder gemeinnützige Verein werden. Aus den Mitgliedsbeiträgen und durch Zuschüsse des Landes wird der Sportverkehr betrieben. Dieser besteht aus Turnieren, Landeslehrgängen, Gürtelprüfungen und sonstigen Veranstaltungen.

Im Februar 1991 gründete man den Deutschen- Hapkido Bund (DHB) in Bönen. Das Präsidentenamt bekleidete Detlef Klos. Aufgabe des DHB soll es sein über den Deutschen- Budo Sport Verband, der ebenfalls neu gegründet worden war, ein Anschluss an den Deutschen- Sport Bund zu erhalten und damit Hapkido unabhängig vom DJB werden zu lassen. Die Präambel seiner Satzung lautet:

"Um die Einheit aller Hapkido treibenden Sportler zu wahren und als gleichberechtigte Sportart in einer vereinten Budogemeinschaft mitzuwirken, wird dieser Bund gegründet." Sein vorrangiges Ziel ist es, alle Hapkidoka in Deutschland zu vereinen, ohne aber zu vereinheitlichen. Jede Stilrichtung ist gleichberechtigt und gleichwertig. Denn nur vereint und organisiert ist es möglich, neben großen Verbänden wie dem Judo- Bund zu bestehen und die Mitgliedschaft im Deutschen Sportbund zu erreichen.

K.H. Kickuth und D. Klos mit ihren 7. Dan zählen zu den höchstgraduierten Nichtasiaten dieser Kampfkunst.

www.hapkido-dortmund.de

 

 

 

Geschichte von Hapkido

 

Die beiden Großmeister Choi Yong- Sul und Ji Han Jae haben Hapkido zu dem

gemacht, wie wir es heute kennen.

Wer genau der Begründer des Hapkido ist, kann auf grund der

unterschiedlichen Erzählungen und vielfältigen Aussagen nicht genau

festgestellt werden. Entscheidend ist jedoch, dass Beide zur Entwicklung

beigetragen haben und daher könnte man auch Beide als die Begründer des

Hapkido bezeichnen.

 

Am 20. Juli 1904 wurde Choi Yong Sul in einem Dorf namens Yong Dong in der

koreanischen Provinz Chung Buk geboren. Korea war zu dieser Zeit von Japan

besetzt.

Es heißt, dass ein japanischer Süßwarenhändler mit dem Namen Morimoto Choi

Yong Sul entführte und ihn im Alter von 8 Jahren als Adoptivsohn mit nach

Japan nahm. Choi wehrte sich gegen diese Adoption und so überließ Morimoto

ihm seinem Schicksal.

 

In Osaka verdiente er sein Brot durch betteln. Von der Polizei aufgegriffen

kam Choi in einen buddhistischen Tempel in Kyoto zu einem Mönch namens

Kintaro Wadanabi. Hier lebte er ca. 2 Jahre. Die Sprache und das nicht

leichte Leben in Japan brachten Choi viele Probleme. Der Mönch entschloss

sich, Choi zu seinem freund Sokaku Takeda (1859 - 1943) zu geben. Takeda war

das Oberhaupt des Daito Ryo Aikijujutsu. Bei Takeda lebte und trainierte er

30 Jahre lang. Er studierte das Daito Ryu Aikijujutsu. Daito Ryu Aikijujutsu

ist eine sanfte Kunst mit runden Bewegungen und gilt auch als der Vorläufer

des Aikido, zumal bekannt ist, dass Meister Morihei Uyeshiba (1883 - 1969)

auch dieses System beherrschte.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg siedelte Choi in Taegu (Korea) an. Taegu lag in

der Provinz Kyung Buk.

Im Februar 1948 musste Choi im Kampf seinen Platz in einer Warteschlange

behaupten. Diesen Kampf beendete er erfolgreich und mit einer erstaunlichen

Leichtigkeit. Hierbei wurde er von dem Sohn eines Brauereibesitzers, Suh Bok

Sup, beobachtet. Suh besaß den I. Dan im Judo, erkannte das Choi ein Meister

einer effektiven Kampfkunst war und bat darum ihn zu unterrichten. Das Suh

Bok Sup den I. Dan im Judo besaß, wirkte sich bestimmt auch auf die

Entwicklung des Hapkido aus. Denkt man nur an die Verteidigung gegen Fassen

am Handgelenk, Kragen und Judowürfe.

Choi veränderte den Namen seiner Kampfkunst, so nannte er sie zu Anfang

Yawara danach Yu Sul (Weiche Kunst), Yu Kwon Sul (Weiche Faust Kunst)und

Hapki Yu Kwon Sul (Harmonie mit Ki Weiche Faust Kunst). Choi wurde

Sicherheitschef von Suh Bok Sup Vater, der Kongressabgeordneter war.

Im Februar 1951 eröffneten Choi und Suh gemeinsam einen Dojang mit dem Namen

Korean Yu Kwan Sool Hap Ki Dojang. 1958 sollen sie dann den Namen in Hapkido

geändert haben.

Die alten Tae Kyon Meister hatten sich inzwischen zusammen getan, ein

einheitliches System geschaffen und es Taekwon Do genannt. Nach dem Erfolg

dieser Maßnahme übte die Regierung einen verstärkten Druck auf die Hapkido

Sportler aus, und so wurde 1963 unter dem Vorsitz von Choi der koreanische

Kido Verband gegründet.

1982 reiste Choi Yong Sul in die USA, mit dem Ziel, alle Hapkidoka zu einen.

Dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung. Choi Yong Sul starb 1986 im Alter von

82 Jahren und wurde in Taegu beerdigt.

 

Ji Han Jae (10. Dan) wurde 1936 in Andong, Südkorea, geboren. Mit 13 Jahren

zog seine Familie nach Taegu um. Meister Choi Yong Sul eröffnete dort nach

dem Ende des Korea- Krieges eine Kampfkunstschule. Ji trainierte ca. 3 Jahre

im Korean Yu Kwan Sool Hap Ki Dojang bei Meister Choi.

 

Er kehrte in seine Geburtsstadt zurück, und erweiterte dort im Tempel von

Andong seine Fähigkeiten und sein Wissen, unter der Leitung des Mönches Lee,

über die koreanischen Kampfkünste. Er erlernte Techniken des Taekyrion

(Fußtechniken) und Moo Gui Sul (kor. Waffen). Besonders im Chang Bong

(Langstock) und im Dan Jang (Stock), typische Waffen der Mönche. Von der

Nonne Karma erlernte er "Dan Jan Sul" (Atemtechnik) und "Son Do Sul"

(Meditationstechnik).

 

Seine erste Schule in Andong nannte Ji An Moo Kwan. Er unterrichtete seine

Schüler (u.a. Yu Yong Woo, Oh Se Lin und Kwon Tae Man) im Yu Kwon Sul.

Später ging Ji nach Seoul wo er seine zweite und wichtigste Schule

eröffnete. Er nannte sie Sung Moo Kwan. Hier vervollkommnet er die Lehren

seiner Lehrer Choi und Lee.

Seine wichtigsten Schüler waren zu jener Zeit Hwang Dok Kyu, Bong So Han,

Choi Sea Oh, Myung Jae Nam, Kwang Shik Muyng, Kwan Jong Soo, Kim Yong Jin,

Kim Yong Whan, Hwang In Sik und viele andere.

Im Jahre 1959 entschloss sich Ji den Namen seiner Kunst von Hapki Yu Kwan

Sul in Hapkido zu ändern.

1962 wurde Ji Han Jae als Chefausbilder der Präsidentengarde berufen. Diesen

Posten füllte er über 19 Jahre aus.

Am 2. September 1963 gründete Ji zusammen mit Choi Young Sul die "Korea Kido

Assoziation". Ziel war es die Lehre und die Prüfungsvoraussetzungen für die

Schwarzgurte zu standardisieren. Ji überließ seinem Meister Choi Yon Sul den

Vorsitz der Organisation. Choi ernannte aber Kim Yung (seine recht Hand) zum

Generalsekretär der Organisation und nicht Ji.

 

Wegen diverser Unstimmigkeiten verließ Ji die Organisation und gründete 1965

die "Korea Hapkido Assoziation".

Die Mehrzahl seiner Mitglieder stammten aus der Sung Moo Kwan- Schule.

Die 70er Jahre waren das goldene Zeitalter der "Eastern" (der Kung Fu-

Filme). Das Hapkido nahm großen Einfluss auf dieses Genre. Ji

choreographierte z.B. die Kampfszenen in "Billy Jack", einem der besten

Filme des Jahres 1971.

Kinostars wie Samo Hung, Angela Mao Ying und auch Bruce Lee unterrichtete Ji

Han Jae im Hapkido.

 

Die Schulen spalteten sich und es entstanden verschiedene Abzweigungen wie

z.B. das "Han Ki Do" von Myung.

Ji Han Jae ging später nach Monterrey (Kalifornien). Dort traf er seine

beiden Schüler Bom So Han und Kwang Shik Myung, gründete dort den Dojunim Ji

Han Jae und 1984 die "Korea Sin Moo Hapkido Assoziation". Sin Moo Hapkido

bedeutet "mentales Hapkido" und bezieht seine Prinzipien aus dem Zen, dem

Buddhismus und dem Konfuzianismus. Sin Moo Hapkido steht für die Vereinigung

von Seele, Geist und Körper. Durch diese Vereinigung kann die Entwicklung

des "Ki" besser vorangetrieben werden. Wird nur ein Teil ausgebildet, so

entsteht ein Ungleichgewicht, das nicht wünschenswert ist.

 

Im Jahre 1964 wurde Hapkido erstmals durch koreanische Bergleute nach

Deutschland gebracht. Unter ihnen befanden sich Meister wie Park In- Suk und

Kim Sou- Bong.

 

Als erste Deutsche trainierten Klaus Stöckner und Karl Heinz Kickuth diese

neue Kampfkunst. Trotz der damals recht primitiven Trainingsbedingungen

kristallisierte sich diese neue Kampfkunst schon schnell als ein perfektes

Selbstverteidigungssystem heraus. K. Stöckner legte als erster seine Prüfung

zum 1. Dan ab. Ihm folgte dann 1967 K.H. Kickuth.

 

Nachdem sich K. Stöckner aus dem Hapkido zurückgezogen hatte, oblag es

Meister Kickuth, diese Mudo- Sportart weiterhin zu betreiben und zu

verbreiten.

 

Im Mai 1970 hielt K.H. Kickuth die erste Dan- Prüfung ab. Unter den

Prüflingen befanden sich Detlef Klos und Werner Bakalortz, die damals ihren

1. Dan bestanden.

 

Der erste Sportverein (die Koreaner lehrten in sogenannten "Schulen") in

NRW, der Hapkido vermittelte, wurde am 6. März 1967 in Beckum eröffnet. Die

damaligen Hapkido- Lehrer waren Karl- Heinz Kickuth und Werner Backerlorz.

Karl- Heinz Kickuth lernte alle seine Techniken von den koreanischen

Meistern und legte auch bei diesen seine Prüfungen ab.

 

Anfang 1970 eröffnete K. H. Kickuth beim TuS Eichengrün Kamen einen neuen

Hapkido- Verein. Er wollte ein einheitliches Prüfungssystem für NRW

schaffen, da die koreanischen Meister sich nicht einigen konnten. 1973 war

es dann auch soweit.

 

Nach einer Reduzierung der fast 280 Techniken zum 1. Dan auf 157 wurde

Hapkido 1975 als Sektion dem Nordrhein-westfälischen- Judo Verband (NWJV)

angegliedert, zu deren Leiter Helmut Hupertz gewählt wurde.

 

Mit der Umstellung der Budo- Verbände wurde im September 1981 der

Nordrhein-westfälische- Hapkido Verband (NWHV) gegründet. W. Bakalortz

übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. Mitglied im NWHV kann jeder

gemeinnützige Verein werden. Aus den Mitgliedsbeiträgen und durch Zuschüsse

des Landes wird der Sportverkehr betrieben. Dieser besteht aus Turnieren,

Landeslehrgängen, Gürtelprüfungen und sonstigen Veranstaltungen.

 

Im Februar 1991 gründete man den Deutschen- Hapkido Bund (DHB) in Bönen. DasPräsidentenamt bekleidete Detlef Klos. Aufgabe des DHB soll es sein über den Deutschen- Budo Sport Verband, der ebenfalls neu gegründet worden war, ein Anschluss an den Deutschen- Sport Bund zu erhalten und damit Hapkido

unabhängig vom DJB werden zu lassen. Die Präambel seiner Satzung lautet:

"Um die Einheit aller Hapkido treibenden Sportler zu wahren und als

gleichberechtigte Sportart in einer vereinten Budogemeinschaft mitzuwirken,

wird dieser Bund gegründet."

Sein vorrangiges Ziel ist es, alle Hapkidoka in Deutschland zu vereinen,

ohne aber zu vereinheitlichen. Jede Stilrichtung ist gleichberechtigt und

gleichwertig. Denn nur vereint und organisiert ist es möglich, neben großen

Verbänden wie dem Judo- Bund zu bestehen und die Mitgliedschaft im Deutschen

Sportbund zu erreichen.

 

 

 

Gerne kann ich Ihnen noch mehr schicken, aber ich denke, meine 2 Seiten sind

schon um.

Die verschiedenen Hapkido Stile sind so unterschiedlich, dass man schlecht

eine Beschreibung des Sportes darstellen kann, aber wenn Fragen sind, bitte

ich darum, sie mir einfach zu stellen.

 

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

 

Daniel Niehues

2. Vorsitzender und Geschäftsführer des DHB e.V.