F.I.S.T.

F.I.S.T. stands for: Free Individual Selfdefence Training.

F.I.S.T. understands itself as a self-defence system.

F.I.S.T. was founded in 1991 by Joerg Knust and is since 1993 a sport organisation.

F.I.S.T.EUROPEAN DIVISION e.V. is active since October 1996 as association. It is managed by an executive board, with the Chief Instructor and Founder Joerg Knust as the technical director.

The association is active all over Europe.

Each member receives a pass where many facts are certified, such as the participation in courses and passed examinations. The pass also serves as a proof for the training hours and includes sport-medical examinations. Furthermore, the pass contains coach and tester licenses and a stamp for each year of training, which is needed to participate in many events

The F.I.S.T.- Members let themselves be examined in order to achieve each degree. It is also possible, due to particularly good presentation during an examination, to skip a degree.

For interested people with experience in marital arts the possibility exists to let themselves be classified in this self-defence system. Those examinations are scheduled by the Chief Instructor who also awards the instructor and tester licenses.

The pupil degrees reach in F.I.S.T. from the 1st to the 9th degree. Their belt color is red. The black belts extend themselves from the 10th to the 12th graduation. Their belt colour is red-black, in order to document the community between coaches and pupils: In F.I.S.T. even black belts can still learn from pupils.

A special feature in this self-defence system is the woman representative who independently guarantees the equalization within the association and serves other women as responding partner concerning sexual molestation, in particular from coaches. The federal woman representative has also the task to coordinate all woman representatives of a nation, i.e. to appoint or to exchange them.

 

Beim F.I.S.T. Selbstverteidigungssystem zählt die Effektivität. Im Gegensatz zum Kampfsport kommt es hier nicht auf die Schönheit der Bewegung an. Das System trainiert möglichst realitätsnahe Selbstverteidigungssituationen. Auch der Grundstock der Techniken wird sehr früh in Bewegung geübt, denn der Aggressor auf der Straße ist nicht bewegungslos. Der wichtigste Grundgedanke ist das Ausweichen und Vermeiden von Selbstverteidigungssituationen.

Als oberste Regel gilt im Taining und bei Prüfungen immer die Verhältnismäßigkeit der Mittel. Aus diesem Grund werden alle F.I.S.T.-Mitglieder auch theoretisch geschult; ist die Theorie ein fester Bestandteil jeder Prüfung.

Trainingsinhalte sind u. a.:

Gassenlauf:
Der Trainierende muß sich beim Gang durch eine enge Gasse gegen einen oder mehrere Aggressoren zur Wehr setzen.

Raumdurchquerung:
Der Trainierende muß einen vorgegebenen Raum durchqueren, in dem ihm ein oder mehrere Aggressoren gegenüberstehen.

Nothilfe:
Dem Trainierenden wird eine Gewaltsituation vorgegeben, die ihm aufgibt, dem Opfer zu helfen, ohne dabei seine eigene Sicherhehit außer acht zu lassen.

Spießrutenlauf und Hebelgestirn:
Auch hier sieht sich der Trainierende mehreren beweglichen Aggressoren gegenüber.

Situationslehre
trainiert das Verhalten in bedrohlichen Situationen, wie z. B. Selbstverteidigung am und im Auto, im Bus oder auf der Parkbank. Auch der Nachhauseweg im dunklen Park oder im Parkhaus wird immer wieder verschieden geübt.

Theorie
ist ein wichtiges Element des Trainings; die erlaubten Hilfsmittel der Verteidigung werden vorgestellt und mit ihnen wird regelmäßig trainiert.

Im F.I.S.T. sind alle Techniken erlaubt. Jeder sollte die für sich am besten geeignetsten Techniken annehmen und weiterentwickeln. Die Vielfalt der angebotenen Techniken macht es einfacher, in verschiedenen Lebenssituationen überraschender für den Aggressor zu reagieren. Es gibt keinen starren Trainingsablauf. Jeder, egal ob Schüler oder Instructor, kann Verbesserungsvorschläge oder eigene Lösungen für eine Situation in das System einbringen.

Der Kerngedanke von F.I.S.T. ist die ständige Weiterentwicklung, da sich die Gesellschaft, Kriminologie und das Täter-Opfer-Verhalten ständig ändert. Darum ist auch die Prüfungsordnung kein starres Gebilde. Sie ist an alters- und geschlechtsspezifische Bedingungen anzupassen. Der Realitätsgedanke wird in F.I.S.T. gelebt durch Nachstellen von tatsächlich stattgefundenen Situationen, so daß sich jeder erproben und für sich die Situation durchleben kann. Ebenso wird die verbale Situationsbewältigung trainiert, denn viele Situationen lassen sich ohne Gewalt lösen.

Es ist oft angebracht, Schwäche zu zeigen, um dadurch Stärke zu demonstrieren.

Jedes F.I.S.T.-Mitglied wird psychologisch auf die verschiedensten Lebenssituationen vorbereitet.
Die Instructoren sind aufgefordert, sich ständig weiterzuentwickeln, dies erfordert ein hohes Maß an Freizeiteinsatz.
Der Besuch der Trainerweiterbildungslehrgänge ist unerlässlich
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