KENJUBOKATE KENJUBOKATE ist ein Allkampfsystem, das die wichtigsten Elemente aus jahrhundertealten fernöstlichen Kampfkünsten und den Erkenntnissen der
neuzeitlichen Nahkampfmethoden beinhaltet. Diese Vielseitigkeit hat KENJUBOKATE auch seinen Namen gegeben, der mit Ken ( Kenjutsu ), Ju ( Ju-Jitsu und Judo ), Bo ( Bojitsu ) und Kate ( Karate ) verschiedene asiatische
Kampfsportarten anklingen läßt. Die einzelnen Techniken sind auf die körperlichen und geistigen Voraussetzungen des Menschen unserer Zeit ausgerichtet. Situationsgerecht kann man die Verteidigung wählen, die im Rahmen der
gesetzlich erlaubten Notwehr angemessen ist. Hinter KENJUBOKATE steckt die Idee eines Budo-Mehrkampfes auf Turnierebene für vielseitige Budo-Sportler, und eine gezielte Selbstverteidigung gegenüber den veralteten
Verteidigungsmethoden. Beim genannten Mehrkampf können sich die Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen messen wie zum Beispiel: Kampf ( Kumite ) , Judo-Ringkampf ( Randori ), Formenlauf ( Kata ), Bruchtest ( Tameshiwara ),
Fallschule ( Ukemi ), Selbstverteidigung ( Jigo ) und Waffenkampf ( Ken-, Bo- & Kubo-Jitsu ). Die gezielte Selbstverteidigung ist schon durch die Kombination der verschiedenen Kampfkünste gewährleistet.
Beim KENJUBOKATE gibt es 5. Kyu-Grade und insgesamt 10. Dan-Grade ( Meisterstufen ). Ins Leben gerufen wurde KENJUBOKATE im Jahre 1989 von dem aus Fulda stammenden und jetzt in Schweden lebenden Großmeister Peter
Schneider 9. Dan, der bereits mehrfache Dan-Graduierungen in verschiedenen Kampfsportarten inne hat. Im Jahre 1998 erlebte KENJUBOKATE einen weiteren Höhepunkt, als in Zusammenarbeit mit der Martial Arts Association ein
überarbeitetes Prüfungsprogramm verabschiedet wurde. Entscheidend für eine expansive Zukunft wurden die Weichen im 27. März 1999 gestellt. Auf die Initiative der Martial Arts Association wurde in Kollektivarbeit
mit internationalen Meistern neue Richtlinien der Gradeinstufung erstellt, welche die Individualität der einzelnen Dojos berücksichtigten
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